science

27. April 2021: Predatory Journals and Conferences

14:50 Uhr | Online via ZOOM

Impulsvorträge und Podiumsdiskussion mit

(Simultanübersetzung deutsch und englisch)

 

Im Februar 2021 lautete die Überschrift eines NATURE-Nachrichtenartikels "Hundreds of ‘predatory’ journals indexed on leading scholarly database". Laut dem Artikel enthielt die akademische Datenbank Scopus Artikel aus mehr als 300 Zeitschriften, die als potenziell „räuberisch“ zu bezeichnen sind. Dies bedeutet, dass sie fragwürdige Veröffentlichungspraktiken haben. Insgesamt haben diese Zeitschriften innerhalb von drei Jahren mehr als 160.000 Artikel veröffentlicht!

Warum ist das ein echtes Problem?
Predatory Journals akzeptieren Artikel zur Veröffentlichung natürlich mit Autorengebühren, dafür aber ohne(!) die üblichen wissenschaftlichen Qualitätsprüfungen durchzuführen.


Wer sind die Opfer?
Naive Leser und sogar Wissenschaftler erhalten möglicherweise fehlerhafte oder sogar völlig falsche Informationen. Es kann sogar den wissenschaftlichen Diskurs in eine völlig falsche Richtung führen. Darüber hinaus können gute Forschungsergebnisse, die in solchen räuberischen Zeitschriften erscheinen, übersehen werden.

Und es hört hier nicht auf. Auch sogenannte Predatory Conferences sind ein globales Problem. Diese Konferenzorganisatoren wollen vor allem Ihr Geld! Im besten Fall verbringen Sie einige schöne Tage in einem Strandresort ohne wissenschaftliche Gespräche und Diskussionen. Im schlimmsten Fall ist einfach Ihr Geld weg.

 

ABLAUF

     
14:50 Uhr

Einloggen und Begrüßung

Barbara Witter & Dana Zöllner,
Graduate Academy

     
15:00 Uhr Referat Jasmin Schmitz
15:30 Uhr Impulsreferate Anja Matthes
     Christian Apfelbacher
     Kurt Friese
     
15:55 Uhr Pause  
     
16:00 Uhr Podiumsdiskussion 
  Auf dem Podium: Jasmin Schmitz
    Christian Apfelbacher
    Kurt Friese
   
   Diskussion mit dem Publikum über ZOOM  

Letzte Änderung: 28.04.2021 - Ansprechpartner: Dr. Barbara Witter